Ägypten und seine Wunder
Ägypten, so heißt es, ist ein Geschenk des Nils. Hier kann man wunderschöne Ferienhäuser und Ferienwohnungen bewohnen. Seit Jahrtausenden transportiert der launische Strom seinen fruchtbaren Schlamm in ein schmales Tal, das sich in die umgebende Wüste einschneidet wie ein blaugrünes Schwert. Das Tal ernährt immer noch eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Ägypten besteht, aus dem Weltraum betrachtet, aus einer Reihe Nord-Südwärts verlaufender Streifen. Der Nil ist die Lebensader Ägyptens in der Gegend von der Stadt Luxor, die reich an Tempeln und Grabstätten ist. Der Strom dient der extensiven Bewässerung und ist zudem auf fast seiner gesamten Länge schiffbar. Frachten aller Art werden auf schmalen und schnellen Segelbooten, auch Felukkas genannt, befördert. Zwei Drittel des Gesamtägyptens bedeckt die Westliche Wüste mit ihren Kalksteinformationen östlich an Lybien. Im Südwesten gibt es erhobene härtere Gesteinsarten, die eine Höhe bis zu 2000 Metern haben. Nach Osten wird die Wüste durch das Niltal begrenzt, einem durchgängig fruchtbaren Landstreifen von nur 8 - 16 Kilometern Breite. Zwischen Nil und Rotem Meer liegt die Arabische Wüste, eine Serie zerfallender Sandstein- und Kalksteinplateaus. Im Süden erheben sich der Sinai und der Jabal Katrina, mit 2637 Metern der höchste Berg Ägyptens. Entlang des Nils gedeihen viele Feuchtpflanzen, auch der Artenreichtum der Vogelwelt ist beeindruckend. Hunderte von Vogelarten, teils Zugvögel, teils Dauerbewohner des Niltals, zehren vom Fischreichtum des Stroms. Schleichkatzen , Silberreiher und Ibisse leben im Nildelta. Die Wüsten bestehen zum größten Teil aus Sandflächen ohne Vegetation, doch in der Arabischen Wüste können vereinzelt Gräser, Tamarisken und Mimosen wachsen. In der Nähe von Gewässern oder unterirdischen Wasseradern gedeihen Dattel- und Astpalmen. Zu den in der Wüste lebenden Tieren zählen Gazellen, Hyänen und Schakale, dazu kommen zahlreiche Nager, Skorpione und Insekten.